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Was ist Sicherheitsrisikomanagement?

Das Sicherheitsrisikomanagement (auch: Vulnerability Management) ist ein risikobasierter Ansatz zur Erkennung, Priorisierung und Beseitigung von Sicherheitsrisiken und Fehlkonfigurationen.

Einfach erklärt: Sicherheitsrisikomanagement

Das Sicherheitsrisikomanagement ist ein kontinuierlicher, proaktiver und oftmals automatisierter Prozess, der Ihre Computersysteme, Netzwerke und Unternehmensanwendungen vor Cyberangriffen und Datenpannen schützt. Es hat sich als wichtiger Baustein eines ganzheitlichen Sicherheitsprogramms bewährt. Durch die Identifizierung, Bewertung und Behebung potenzieller Sicherheitslücken können Unternehmen Angriffe verhindern und Schäden im Ernstfall minimieren.

Das Ziel des Sicherheitsrisikomanagements besteht darin, das Gesamtrisiko des Unternehmens zu verringern, indem möglichst viele Sicherheitsrisiken beseitigt werden. Aufgrund der hohen Anzahl potenzieller Sicherheitsrisiken und begrenzter Ressourcen ist die Abwehr u. U. schwer umzusetzen. Das Sicherheitsrisikomanagement beschreibt einen kontinuierlichen Prozess, damit Sie mit neuen und zukünftigen Bedrohungen sowie dynamischen Umgebungen Schritt halten können.

So funktioniert das Sicherheitsrisikomanagement

Beim Bedrohungs- und Sicherheitsrisikomanagement werden zahlreiche Tools und Lösungen eingesetzt, um Cyberbedrohungen abzuwehren und vorzubeugen. Ein wirksames Sicherheitsrisikomanagement-Programm umfasst in der Regel folgende Komponenten:

Ermitteln und Inventarisieren von Ressourcen
Die IT-Abteilung ist für die Nachverfolgung und Verwaltung von Datensätzen zum gesamten Geräte-, Software- und Serverbestand in der digitalen Unternehmensumgebung verantwortlich. Dies kann eine gewaltige Herausforderung sein, da oftmals Tausende Unternehmensressourcen über mehrere Standorte verteilt sind. Aus diesem Grund setzen IT-Fachleute auf Asset-Inventory-Management-Systeme, die Einblicke in den Ressourcenbestand eines Unternehmens bieten – z. B. wo sich die Ressourcen befinden und wie sie genutzt werden.

Überprüfung auf Sicherheitsrisiken
Sicherheitsrisiko-Scanner führen in der Regel verschiedene Tests in Systemen und Netzwerken durch, um häufige Schwachstellen oder Fehler aufzudecken. Dabei wird u. U. versucht, bekannte Sicherheitsrisiken auszunutzen, Standardkennwörter oder Benutzerkonten zu erraten oder sich einfach Zugang zu geschützten Bereichen zu verschaffen.

Patchverwaltung
Patchverwaltungssoftware hilft Unternehmen dabei, ihre Computersysteme mit den neuesten Sicherheitspatches auf dem aktuellen Stand zu halten. Die meisten Patchverwaltungslösungen suchen automatisch nach Updates und blenden eine Eingabeaufforderung ein, sobald neue Updates verfügbar sind. Einige Patchverwaltungssysteme unterstützen zudem die Bereitstellung von Patches auf mehreren Computern im Unternehmen. So lässt sich die Sicherheit auch bei großen PC- und Gerätebeständen bequem sicherstellen.

Konfigurationsverwaltung
Eine SCM-Software (Security Configuration Management) sorgt dafür, dass Geräte sicher konfiguriert sind, geänderte Sicherheitseinstellungen auf Geräten nachverfolgt und genehmigt werden sowie Systeme die Sicherheitsrichtlinien erfüllen. Viele SCM-Tools bieten Funktionen, mit denen Unternehmen Geräte und Netzwerke auf Sicherheitsrisiken überprüfen, Abwehrmaßnahmen nachverfolgen und Berichte über die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien erstellen können.

SIEM (Security Information & Event Management)
SIEM-Software  konsolidiert die Sicherheitsinformationen und -ereignisse in Echtzeit. SIEM-Lösungen sind so konzipiert, dass sie Unternehmen Einblicke in alle Abläufe ihres gesamten digitalen Bestands einschließlich der IT-Infrastruktur gewähren. Dazu gehören u. a. die Überwachung des Netzwerkdatenverkehrs, die Identifizierung von Geräten, die eine Verbindung zu internen Systemen herstellen, sowie die Nachverfolgung von Benutzeraktivitäten.

Penetrationstests
Software für Penetrationstests hilft IT-Fachleuten, Sicherheitsrisiken in Computersystemen zu finden und zu Testzwecken auszunutzen. Gängige Penetrationstest-Software bietet eine grafische Benutzeroberfläche (GUI), über die sich Scheinangriffe einfach starten und Ergebnisse anzeigen lassen. Einige Produkte enthalten auch Automatisierungsfunktionen, um Testverfahren zu beschleunigen. Durch die Angriffssimulation kann das Testpersonal Schwachstellen in Systemen erkennen, die von echten Angreifern ausgenutzt werden könnten.

Threat Intelligence
Mithilfe von Bedrohungsschutz-Software  können Unternehmen potenzielle Bedrohungen nachverfolgen, überwachen, analysieren und priorisieren, um sich besser zu schützen. Durch das Erfassen von Daten aus unterschiedlichen Quellen – z. B. Exploit-Datenbanken und Sicherheitshinweisen – erleichtern diese Lösungen Unternehmen die Erkennung von Trends und Mustern, die auf zukünftige Sicherheitsverletzungen oder -angriffe hinweisen könnten.

Beseitigen von Sicherheitsrisiken
Die Abwehr umfasst die Priorisierung von Sicherheitsrisiken, die Ermittlung geeigneter Folgeschritte und das Erstellen von Wartungstickets, auf deren Grundlage IT-Teams tätig werden. Schließlich ist die Nachverfolgung der Abwehrmaßnahmen ein wichtiges Instrument, um sicherzustellen, dass Sicherheitsrisiken oder Fehlkonfigurationen ordnungsgemäß behoben werden.

Sicherheitsrisikomanagement-Lebenszyklus

Der Sicherheitsrisikomanagement-Lebenszyklus umfasst sechs Hauptphasen. Unternehmen, die ein Sicherheitsrisikomanagement-Programm einführen oder optimieren möchten, können sich an folgenden Schritten orientieren.

Phase 1: Ermitteln

Machen Sie eine Bestandsaufnahme aller Ressourcen in Ihrem Unternehmensnetzwerk. Erarbeiten Sie dann einen Basisplan für Ihr Sicherheitsprogramm, indem Sie Sicherheitsrisiken nach einem automatisierten Zeitplan identifizieren. So bleiben Sie Bedrohungen gegen Unternehmensdaten immer einen Schritt voraus.

Phase 4: Berichte

Ermitteln Sie im nächsten Schritt die verschiedenen Risikostufen, die einzelnen Ressourcen zugeordnet sind, auf der Grundlage Ihrer Bewertungsergebnisse. Dokumentieren Sie anschließend Ihren Sicherheitsplan, und melden Sie bekannte Sicherheitsrisiken.

Phase 2: Priorisieren von Ressourcen

Weisen Sie jeder Ressourcengruppe je nach Wichtigkeit einen Wert zu. Auf diese Weise lässt sich nachvollziehen, welche Gruppen besondere Beachtung erfordern. Außerdem lassen sich Entscheidungen über die Zuweisung von Ressourcen beschleunigen.

Phase 5: Abwehr

Nachdem Sie nun wissen, welche Sicherheitsrisiken Ihr Unternehmen am stärksten gefährden, ist es Zeit für geeignete Gegenmaßnahmen. Beginnen Sie mit den Risiken, von denen die größte Gefahr ausgeht.

Phase 3: Bewertung

Der dritte Teil des Sicherheitsrisikomanagement-Lebenszyklus besteht darin, Ressourcen nach ihrem individuellen Risikoprofil zu bewerten. Auf der Grundlage unterschiedlicher Faktoren wie Wichtigkeit, Bedrohungsgrad von Sicherheitsrisiken und Klassifizierung können Sie ermitteln, welche Risiken vorrangig zu beseitigen sind.

Phase 6: Überprüfung und Überwachung

In der letzten Phase des Sicherheitsrisikomanagements wird durch regelmäßige Überwachung und Prozessbegleitung sichergestellt, dass die Bedrohungen beseitigt wurden.

Vorteile des Sicherheitsrisikomanagements

Das Sicherheitsrisikomanagement hilft Unternehmen, potenzielle Sicherheitsprobleme zu erkennen und zu beseitigen, bevor sie zu einer ernsten Gefahr für die Cybersicherheit werden. Durch die Vermeidung von Datenpannen und anderen Sicherheitsvorfällen kann das Sicherheitsrisikomanagement Schäden abwenden, die sich negativ auf die Reputation und das Geschäftsergebnis von Unternehmen auswirken würden.

Außerdem lässt sich die Einhaltung verschiedener Sicherheitsstandards und -vorschriften durch das Sicherheitsrisikomanagement verbessern. Letztlich sind Unternehmen in der Lage, ihren allgemeinen Sicherheitsrisikostatus zu verstehen und festzustellen, wo Verbesserungsbedarf besteht.

In der heutigen hypervernetzten Welt reichen gelegentliche Sicherheitsüberprüfungen und Maßnahmen gegen Cyberbedrohungen nicht aus, um eine wirksame Cybersicherheitsstrategie zu etablieren. Ein zuverlässiger Sicherheitsrisikomanagement-Prozess hat drei wesentliche Vorteile gegenüber einer Ad-hoc-Strategie:

Optimierte Sicherheit und Steuerung
Durch die regelmäßige Überprüfung und frühzeitige Abwehr von Sicherheitsrisiken können Unternehmen Angreifern den Zugriff auf ihre Systeme deutlich erschweren. Darüber hinaus helfen zuverlässige Sicherheitsrisikomanagement-Methoden, potenzielle Schwachstellen im Sicherheitsstatus zu erkennen, bevor Angreifer darauf aufmerksam werden.

Transparenz und Berichterstellung
Das Sicherheitsrisikomanagement bietet zentrale, präzise und aktuelle Berichte zum Sicherheitsstatus eines Unternehmens. Dadurch erhalten IT-Fachkräfte auf allen Ebenen Echtzeiteinblicke in potenzielle Bedrohungen und Sicherheitsrisiken.

Betriebliche Effizienz
Durch die Analyse und Abschwächung von Sicherheitsrisiken können Unternehmen Systemausfallzeiten minimieren und ihre Daten schützen. Indem das gesamte Sicherheitsrisikomanagement optimiert wird, verkürzt sich auch die Wiederherstellungsdauer nach einem Vorfall.

Sicherheitsrisiken beseitigen

Nachdem Sie ein Sicherheitsrisikomanagement-Programm eingeführt haben, sollten Sie vier grundlegende Schritte zur Verwaltung bekannter und drohender Sicherheitsrisiken sowie Fehlkonfigurationen befolgen.

Schritt 1: Sicherheitsrisiken erkennen
Die Überprüfung auf Sicherheitsrisiken und Fehlkonfigurationen ist oft der wichtigste Baustein eines Sicherheitsrisikomanagement-Programms. Sicherheitsrisiko-Scanner werden in der Regel dauerhaft und automatisiert eingesetzt, um Schwachstellen, Bedrohungen und mögliche Sicherheitsrisiken über Systeme und Netzwerke hinweg zu erkennen.

Schritt 2: Sicherheitsrisiken bewerten
Sobald potenzielle Sicherheitsrisiken und Fehlkonfigurationen identifiziert wurden, müssen sie als echte Sicherheitsrisiken bestätigt, nach ihrem Risiko eingestuft und auf dieser Grundlage priorisiert werden.

Schritt 3: Sicherheitsrisiken beseitigen
Nach der Bewertung können Unternehmen unter mehreren Optionen wählen, um bekannte Sicherheitsrisiken und Fehlkonfigurationen zu beseitigen. Die beste Option besteht in der Abwehr, d. h. der vollständigen Beseitigung oder Eindämmung von Sicherheitsrisiken. Wenn keine vollständige Korrektur möglich ist, können Unternehmen das Problem abschwächen, um die Wahrscheinlichkeit von Exploits zu verringern bzw. mögliche Schäden zu minimieren. Die letzte Möglichkeit besteht darin, ein schwaches Sicherheitsrisiko zu akzeptieren, ohne Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Schritt 4: Sicherheitsrisiken melden
Nachdem Sicherheitsrisiken abgewehrt worden sind, müssen bekannte Probleme dokumentiert und gemeldet werden. Auf diese Weise kann das IT-Personal Sicherheitsrisikotrends in Netzwerken nachverfolgen und sicherstellen, dass Unternehmen die geltenden Sicherheitsstandards und -bestimmungen einhalten.

Lösungen für das Sicherheitsrisikomanagement

Ein zuverlässiger Sicherheitsrisikomanagement-Prozess ist nicht nur eine kluge, sondern auch eine notwendige Entscheidung. Suchen Sie deshalb nach einer Sicherheitsrisikomanagement-Lösung, die die teamübergreifende Zusammenarbeit stärkt, den Nutzen Ihrer Ressourcen maximiert sowie Funktionen für Transparenz, Bewertung und Abwehr an einem Ort bündelt.

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Sicherheitsrisiken eindämmen

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Häufig gestellte Fragen

  • Einige häufige Sicherheitsrisiken für die Cybersicherheit sind: 

    • Schwache Kennwörter
    • Unzureichende Authentifizierungs- und Autorisierungsverfahren wie 2FA und MFA
    • Unsichere Netzwerke und Kommunikationswege
    • Schadsoftware und Viren
    • Phishingbetrug 
    • Nicht behandelte Sicherheitsrisiken für Hardware und Software
  • Das Sicherheitsrisikomanagement ist unverzichtbar für jedes Unternehmen, das Informationstechnologie einsetzt. Es dient dem Schutz vor bekannten und unbekannten Bedrohungen. In unserer hochgradig vernetzten Welt gibt es ständig neue Sicherheitsrisiken, sodass geeignete Gegenmaßnahmen unverzichtbar sind. Durch die Implementierung eines Sicherheitsrisikomanagement-Programms lassen sich Exploit-Risiken verringern und Unternehmen vor potenziellen Angriffen schützen.

  • Der Hauptunterschied zwischen dem Management und der Bewertung von Sicherheitsrisiken besteht darin, dass das Sicherheitsrisikomanagement ein laufender Prozess ist, während die Sicherheitsrisikobewertung ein einmaliges Ereignis darstellt. Das Sicherheitsrisikomanagement ist der Prozess, durch den Sicherheitsrisiken laufend identifiziert, bewertet, beseitigt und gemeldet werden. Demgegenüber dient die Bewertung dem Zweck, das Risikoprofil einzelner Sicherheitsrisiken zu ermitteln.

  • Bei der Überprüfung auf Sicherheitsrisiken werden bekannte und potenzielle Sicherheitsrisiken identifiziert. Sicherheitsrisiko-Scanner, die entweder manuell oder automatisch ausgeführt werden, nutzen verschiedene Methoden zur Untersuchung von Systemen und Netzwerken. Sobald ein Sicherheitsrisiko aufgespürt wird, versucht der Scanner, die Schwachstelle auszunutzen. So kann er feststellen, ob ein Hacker in diesem Fall leichtes Spiel hätte. Anhand dieser Informationen können Unternehmen ihre Systeme patchen und einen Plan entwickeln, der ihren allgemeinen Sicherheitsstatus verbessern soll.

  • Es gibt viele Möglichkeiten, Sicherheitsrisiken in den Griff zu bekommen. Hier einige gängige Methoden:

    • Einsatz von Sicherheitsrisiko-Scannertools, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu erkennen, bevor sie ausgenutzt werden können
    • Beschränken des Zugriffs auf vertrauliche Informationen und Systeme, sodass nur autorisierte Benutzer Zugang haben
    • Regelmäßige Softwareupdates und Sicherheitspatches
    • Bereitstellen von Firewalls, Intrusion-Detection-Systemen und weiteren Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Angriffen

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