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Microsoft KI

Neue Möglichkeiten: Ein Whisky auf Basis von Azure und Cognitive Services

Welche Möglichkeiten Künstliche Intelligenz (KI) in der Praxis mit sich bringen kann, zeigt das Beispiel des schwedischen Unternehmens Mackmyra. Und die Geschichte dazu beginnt schon vor über 1.000 Jahren, als reisende Mönche auf der Suche nach neuen Welten vom europäischen Festland nach Schottland und Irland kamen. Dort nutzen sie ihr Wissen zum Thema Destillation und begannen einen Getreidebrei zu fermentieren und so den ersten Whisky kreierten.

Seit diesen frühen Anfängen hat sich die Whisky-Produktion in alle Teile der Welt ausgebreitet, von Irland und Schottland über Japan bis hin zu den USA und Australien hat die alte Kunst Kulturen und Grenzen durchquert, wobei jede Brennerei ihre eigenen einzigartigen Feinheiten bei der Erstellung hat.

Das in Schweden ansässige Unternehmen Mackmyra ist eine solche Brennerei. Das Unternehmen wurde 1999 gegründet, nachdem acht Freunde beschlossen hatten, ihren eigenen Whisky zu brennen. Seitdem wurde es mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet und der Master Blender von Mackmyra wurde in die Hall of Fame des Whisky Magazine aufgenommen.

 

 

Die Ambitionen der Brennerei gehen aber noch viel weiter: Zusammen mit dem finnischen Technologieunternehmen Fourkind und Microsoft entwickelt Mackmyra den weltweit ersten Whisky, der auf Künstlicher Intelligenz basiert. Master Distiller können ihr ganzes Leben damit verbringen, akribisch zu schmecken, zu testen und zu experimentieren, um die bestmöglichen Aromen zu kreieren – und genau an dieser Stelle möchte Mackmyra, dass eine KI ihre Magie entfaltet.

Derzeit werden die Machine Learning-Modelle der Brennerei, die auf der Azure-Plattform und den Cognitive Services von Microsoft basieren, mit den vorhandenen Rezepten von Mackmyra, Verkaufsdaten und Kundenpräferenzen gespeist. Mit diesem Datensatz kann die KI mehr als 70 Millionen Rezepte generieren, von denen sie annimmt, dass sie erfolgreich und ausgehend von denen im Lager befindlichen Fasstypen von höchster Qualität sein werden.

Dabei ist es jedoch wichtig zu betonen, dass die KI-Lösung den Master Blender nicht ersetzen soll. Während das Whisky-Rezept von der KI erstellt wird, profitiert der Whisky immer noch entscheidend von der Sachkenntnis und dem Wissen einer Person, insbesondere durch dessen Geschmackssinne, die niemals durch ein Programm ersetzt werden können.

Der erste KI-Whisky soll im Herbst 2019 erscheinen.

Mehr Details zum Ansatz von Mackmyra bietet die komplette Case Study im Microsoft News Center Europe.

 

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