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DigiLounge: Digitale grüne Welle? Nachhaltigkeit als Technologie­herausforderung

Stilisierte Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin.
Beitrag von Microsoft Berlin
veröffentlicht am 1. April 2022

Können digitale Technologien dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaschutzziele bis zum Jahr 2030 erreicht? Laut einer Bitkom-Studie aus dem vergangenen Jahr sehen 74% der Befragten Digitalisierung als Chance für das Klima. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht digitale Technologien ebenfalls als Voraussetzung für effektiven Klimaschutz, da sie sowohl Potenziale zur Reduktion von Emissionen als auch zur Optimierung der Ressourcennutzung bieten. Doch das Erreichen der Klimaschutzziele fordert eine zügige Implementierung wirkungskräftiger Maßnahmen. Der Koalitionsvertrag beschreibt vielfältige Einsatzmöglichkeiten, wie beispielsweise die Förderung digitaler Zwillinge zur Einsparung von Ressourcen, klimaneutrale Rechenzentren oder nachhaltige IT-Beschaffung.

Ob diese Maßnahmen für die Nutzung der Digitalisierungspotenziale reichen, haben wir bei der DigiLounge am 23. März 2022 mit den Bundestagsmitgliedern Carina Konrad (FDP), Robin Mesarosch (SPD), sowie Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) diskutiert.

Von Rechenzentren, sozialer Ungerechtigkeit und GAIA-X

Tabea Rößner, Vorsitzende des Digitalausschusses und Mitglied des Umweltausschusses, sprach eingangs den steigenden Energieverbrauch an, betonte aber gleichzeitig, dass Geräte, Rechenzentren und Software, Treiber von Klimaschutz sein können. Im Koalitionsvertrag widme sich das Kapitel „Nachhaltigkeit in der Digitalisierung” diesem Thema: „Unser Ziel ist es nicht nur die klimaneutralen Rechenzentren bis 2027 zu gewährleisten, sondern eben auch die Beschaffung der IT des Bundes und das Recht auf Reparatur.”

Robin Mesarosch, Mitglied im Ausschuss für Digitales und im Ausschuss für Klima und Energie, stellte sich der Frage, inwiefern die Digitalisierung helfen kann, soziale Ungerechtigkeit im Rahmen der Klimapolitik auszugleichen: „Über die Digitalisierung haben wir die Möglichkeit, erst einmal anders zu analysieren was in unserer Gesellschaft passiert und zielgenauer zu werden.” Dies gelte für die Energieversorgung sowie den Verkehrsbereich. Der Zugang zu Bildung ist seiner Meinung nach ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem digitalen Deutschland. „Da muss unsere digitale Bildung viel besser werden”, ist er sich sicher und bezieht sich dabei auf Medienkompetenz und Ausstattung im Schulwesen.

Zum Thema der Digitalisierung auf dem Land verwies Carina Konrad auf ökonomische Anreize, um in digitale Innovationen zu investieren. Grundlage sei aber vor allem auch der Zugang und die Nutzung von Daten. Dabei bezieht sich die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und AK-Leiterin „Nachhaltigkeit durch Innovation” auf Anwendungsbeispiele, wie die Nutzung digitaler Zwillinge zur Einsparung von Ressourcen. Das Cloud-Projekt GAIA-X ist für Konrad eine Möglichkeit gegenwärtige Rechtsunsicherheiten für Unternehmen und Wissenschaft auszuhebeln. „Bessere Datenlage und Vernetzung bedeutet bessere Informationslage”, erklärte sie.

“Am Ende des Tages muss man da Nachhaltigkeit umfassend denken.”

Carina Konrad, FDP

Smart Cities werden zu Smart Regions

Vernetzung spielt auch für die Entwicklung von Smart Cities eine wichtige Rolle. Diesem Thema stellten sich die Politiker*innen gegen Ende der DigiLounge, wobei vor allem von Energieeffizienz die Rede war. Für Robin Mesarosch bedarf es einer flächendeckenden Konzeption und Umsetzung. Beispielhaft schilderte der SPD-Politiker das Konzept einer ostfriesischen Gemeinde, die mit Hilfe einer App die Schaltung der Straßenbeleuchtung in die Hände ihrer Einwohner*innen legte. Tabea Rößner sprach auch nicht mehr ausschließlich von Smart Cities, sondern von Smart Regions: „Weil es nicht nur die Städte betrifft, sondern eben auch den ländlichen Raum.”

Carina Konrad ergänzte zum Schluss, dass im Großen und Ganzen die Stabilität von Energielieferungen genauso relevant sei wie die Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft. Auch bei der Ressourcenfrage geht es in ihren Augen darum, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen: „Am Ende des Tages muss man da Nachhaltigkeit umfassend denken.”

Danke an unsere Gäste für die spannende Diskussion!

Themen

DigiLoungeNachhaltigkeit

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